Doomfist

Heldenstatistik

Doomfists kybernetische Implantate machen ihn zu einem mobilen, mächtigen Frontkämpfer. Mit seiner Handkanone verursacht er zwar auch Fernkampfschaden, seine Stärke liegt aber im Nahkampf: Mit einem Schmetterschlag lässt Doomfist die Erde erbeben, schleudert Gegner in die Luft oder bringt sie ins Wanken oder er stürzt sich mit seinem Dampfhammer mitten ins Getümmel. Dicht beieinander stehende Gegnergruppen attackiert Doomfist, indem er außer Sichtweite springt und dann mit einem spektakulären Meteorschlag auf dem Boden einschlägt.

Rolle: Offensiv
Lebenspunkte: 250
Rüstung: 0
Schild: 150 (maximal)
Gesamt: 250/400 (maximal)

Echter Name: Akande Ogundimu
Alter: 45
Größe: 1,70m
Beruf: Söldner
Zugehörigkeit: Talon

Wahrer Fortschritt ist nur durch Konflikte möglich.

Geschichte

Nach seinem jüngsten Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis ist Doomfist fest entschlossen, die Welt in einen neuen Konflikt zu stürzen, aus dem die Menschheit seiner Meinung nach gestärkt hervorgehen wird.

Akande Ogundimu entstammt einer der angesehensten Familien Nigerias und war Erbe eines Unternehmens für Prothesentechnologie. Ogundimu bewies schon früh ungewöhnliche Intelligenz und Charisma. Er trug maßgeblich dazu bei, das Unternehmen seiner Familie auszubauen und auf die Zukunft auszurichten. Seine Freizeit widmete er voll und ganz seiner großen Leidenschaft: wettkampforientierter Kampfsport. Ringen und andere moderne Kampfsysteme trainierte er ebenso wie traditionelle afrikanische Kampfstile wie Dambe und Gidigbo. Die effektivsten Techniken nahm er in sein Repertoire auf. Ogundimu nahm an Wettkämpfen überall auf dem afrikanischen Kontinent teil. Neben seiner unglaublichen Schnelligkeit und Kraft verließ er sich dabei auf seine Instinkte und seine Fähigkeit, den nächsten Schritt seines Gegners vorauszuahnen.

In den Zeiten nach der Omnic-Krise verlor er jedoch seinen rechten Arm. Es schien, als hätte seine Kampfsportkarriere ein abruptes Ende genommen, noch bevor er sein volles Potenzial entfalten konnte. Dank einer kybernetischen Prothese seines Unternehmens erholte er sich von seinen Verletzungen und wurde sogar noch stärker. Allerdings war er dadurch nicht mehr für Wettkämpfe zugelassen. Ogundimu versuchte zunächst, die so entstandene Lücke in seinem Leben zu füllen, indem er all seine Energie in die Führung seines Unternehmens steckte. Bald musste er jedoch einsehen, dass das nicht half. Einen Ausweg bot schließlich ein Angebot von Akinjide Adeyemi, besser bekannt als der zweite Doomfist, der Verwüster von Numbani.

Adeyemi bot Ogundimu an, zusammen mit ihm als Söldner zu kämpfen. Obwohl er zu Anfang misstrauisch war, nahm Ogundimu dieses Angebot an. Er entdeckte ein ganz neues Feld, in dem er seine verbesserten Fähigkeiten uneingeschränkt einsetzen konnte. Adeyemi machte ihn schließlich zu einem Mitglied der Organisation Talon. Die Philosophie von Talon, dass Konflikte die Entwicklung der Menschheit voranbringen, fand Anklang bei Ogundimu. Vieles an diesem Ansatz erinnerte ihn an seine persönlichen Erfahrungen. Zusätzlich erkannte er in Talons Kampf um Einfluss eine neue Herausforderung. Hier konnte er sein organisatorisches Talent mit seinen überragenden Fähigkeiten im Kampf kombinieren.

Adeyemi war ein wertvolles Mitglied für Talon, doch die Organisation erkannte das gewaltige Potenzial von Ogundimu mit seiner Intelligenz und seinen Führungsqualitäten. Während Adeyemi sich auf Überfälle in Numbani beschränkte, hatte Ogundimu höhere Ziele. Sein Ehrgeiz brachte Ogundimu dazu, seinen einstigen Lehrer zu töten und die Identität von Doomfist anzunehmen, zusammen mit dem namengebendem Handschuh.

Als der neue Doomfist stieg Ogundimu innerhalb von Talon schnell auf. Er half, einen Konflikt zu inszenieren, der nach Talons Kalkül eines Tages die gesamte Welt überziehen würde. Bevor dieser Plan jedoch Früchte trug, wurde Ogundimu verhaftet. Eine Einsatzgruppe von Overwatch aus Tracer, Winston und Genji besiegte ihn und nahm ihn gefangen. Er verbrachte viele Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis, wo er geduldig darauf wartete, dass die in Gang gesetzten Ereignisse Wirkung zeigen würden.

Schließlich erkannte er, dass die Zeit für seine Rückkehr gekommen war. Er brach aus dem Gefängnis aus und brachte Doomfists Handschuh in seine Gewalt. Eine Gruppe von Numbanis gerade in Dienst gestellte Defensivroboter der Serie OR15 versuchten ihn aufzuhalten, doch sie waren chancenlos. Nun, nachdem er seinen Platz im inneren Zirkel von Talon wieder eingenommen hat, bereitet er sich darauf vor, einen Krieg auszulösen, der erneut die Welt erfassen wird.